In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, wie ihr unter MacOS X Apache, MySQL und PHP einrichten könnt. Somit braucht ihr keine WAMP/XAMPP-Umgebung installieren und habt volle Kontrolle über alle Konfigurationsdateien.

Aktivierung und Einrichtung von Apache2

Zunächst aktivieren wir die Webfreigabe. Dazu drücken wir Control+Leer und geben Systemeinstellungen ein. Unter Freigaben können wir dann die Webfreigabe per Haken anschalten.

Webfreigabe aktivieren

Webfreigabe aktivieren

Nun läuft Apache2. War das nicht einfach? Unser Webserver ist jetzt via http://localhost/~[Dein Benutzername] verfügbar. Wir sollten zunächst jedoch die Apache2-Konfigurationsdatei (/etc/apache2/httpd.conf) bearbeiten.

Suchen wir also nach unseren LoadModule-Zeilen und dekommentieren diese:

LoadModule rewrite_module libexec/apache2/mod_rewrite.so

LoadModule vhost_alias_module libexec/apache2/mod_vhost_alias.so

LoadModule php5_module libexec/apache2/libphp5.so

Möchten wir Vhosts verwenden, so sollte auch vor folgender Zeile die Raute entfernt werden:

Include /private/etc/apache2/extra/httpd-vhosts.conf

Es ist uns nun möglich die Vhost-Datei zu editieren. Dazu führt bitte den nächsten Befehl aus:

$ sudo vim /etc/apache2/extra/httpd-vhosts.conf

Tippt dG ein um alles aus dieser Datei zu löschen. Nachfolgend habe ich ein Beispiel für einen Vhost-Eintrag:

<VirtualHost *:80>
    ServerAdmin devel@localhost
    DocumentRoot "/Users/[Dein Benutzername]/Sites/demo/"
    ServerName demo.de
    ServerAlias www.demo.de demo.de *.demo.de

    <Directory "/Users/[Dein Benutzername]/Sites/demo/">
        AllowOverride All
        Allow from All
    </Directory>
</VirtualHost>

Über die /etc/hosts-Datei müssen wir nun ein paar Einträge machen. Diese könnten wie folgender aussehen:

127.0.0.1 demo.de

Als nächsten Schritt starten wir Apache2 neu:

$ apachectl -S

$ sudo apachectl restart

Installation von MySQL

Wir könnten jetzt  von der MySQL-Seite ein bereits fertig kompiliertes .dmg herunterladen und installieren. Wir gehen nun jedoch den Weg, MySQL selber zu kompilieren. Dazu benötigen wir einige Pakete mit ihren Abhängigkeiten. Davon ausgehend, dass MacPorts bereits auf dem System vorhanden ist, führen wir den nächsten Befehl aus um die benötigten Dateien zu installieren:

$ sudo port install bison bazaar cmake

Jetzt, da alle Abhängigkeiten installiert sind, können wir die Source-Dateien von der MySQL-Website hier herunterladen. (Sollte dieser Link – aus welchem Grund auch immer – irgendwann nicht mehr funktionieren, so kann über die Website www.mysql.com über den Download-Bereich der Source-Download ausgewählt werden)

Da wir uns unter MacOS X befinden, sollten in den Dateien /etc/passwd und /etc/group der Benutzer und die Gruppe mysql bzw _mysql vorhanden sein. Sollte diese nicht der Fall sein, so legt diese an.

Kopiert das soeben herunter geladene Archiv in den Ordner /usr/local/src bzw. /usr/local/temp und legt diesen Ordner an, wenn er nicht existiert.

Der Reihe nach sollten nun die nächsten Befehle ausgeführt werden. [Version] ist hierbei mit der entsprechenden Version auszutauschen:

$ sudo tar zxvf mysql-[Version].tar.gz

$ cd mysql-[Version]

$ sudo mkdir build

$ cd build

$ cmake .. -DCMAKE_BUILD_TYPE=Debug

$ cmake . -L

Wenn jetzt alles passt – und das sollte es eigentlich – können wir mit den nächsten Schritten weiter machen.

$ make VERBOSE=1

$ sudo make install

$ ls -Fla /usr/local/mysql

Nach ausführen des ls-Befehls, müssten wir eine Auflistung der vom MySQL-Installer angelegten Dateien und Ordner erhalten. Jetzt ist es an der Zeit die Dateiberechtigungen anzupassen:

$ sudo chgrp – R mysql /usr/local/mysql

$ sudo chown -R mysql /usr/local/mysql/run /usr/local/mysql/var

Wir benötigen für MySQL die my.cnf-Datei um Änderungen an der Software festzulegen. Kopieren wir diese also an die benötigte Stelle:

$ sudo cp /usr/local/mysql/support-files/my-huge.cnf /etc/my.cnf

$ sudo vim /etc/my.cnf

In der Sektion [mysqld] legen wir die nachstehenden Werte an bzw. ändern sie:

[mysqld]
skip-thread-priority
lower_case_table_names=2

Genug konfiguriert. Installieren wir die Default-Datenbank:

$ cd /usr/local/mysql

$ sudo scripts/mysql_install_db -umysql

$ sudo bin/mysqld_safe -umysql &

Zur Sicherheit wird empfohlen ein Passwort festzulegen:

$ /usr/local/mysql/bin/mysqladmin -u root password [Dein Passwort]

Mögliche Fehler:

Fehler 1:

/usr/local/mysql/bin/mysqld: File './mysql-bin.index' not found (Errcode: 13)

Berechtigungen von /usr/local/mysql sind nicht/nicht richtig gesetzt. Führe bitte folgendes aus:

$ sudo chown -R mysql:mysql /usr/local/mysql*

Fehler 2:

/usr/local/mysql/bin/mysqld: Table 'mysql.plugin' doesn't exist

$ sudo /usr/local/mysql/bin/mysql_upgrade

Fehler 3:

/usr/local/mysql/bin/mysqlcheck: Got error: 2002: Can't connect to local MySQL server through socket '/tmp/mysql.sock' (38)

$ sudo touch /tmp/mysql.sock

$ sudo chown mysql:mysql /tmp/mysql.sock

Fertig. MySQL ist nun eingerichtet. Ich empfehle zudem den Einsatz des Workbench-Tools. Mit Hilfe dieser Software lassen sich Datenbank und Benutzer verwalten, Diagramme erstellen und Konfigurationsdateien ändern. Zudem ist es über das Workbench-Tool möglich via Mausklick MySQL-Server zu starten/stoppen.

Einrichtung von PHP

Zunächst kopieren wir die Konfigurationsdatei an den richtigen Ort:

$ sudo cp /private/etc/php.ini.default /private/etc/php.ini

Wir müssen PHP nun sagen, wo die MySQL-Socket-Datei zu finden ist:

$ sudo vim /etc/php.ini

Austauschen von:

pdo_mysql.default_socket=/var/mysql/mysql.sock

mit:

pdo_mysql.default_socket=/tmp/mysql.sock

Austauschen von:

mysql.default_socket=/var/mysql/mysql.sock

mit:

mysql.default_socket=/tmp/mysql.sock

Austauschen von:

mysqli.default_socket=/var/mysql/mysql.sock

mit:

mysqli.default_socket=/tmp/mysql.sock

Jetzt wird es aber allerhöchste Eisenbahn den Apachen – ein vorerst letztes mal – neu zu starten und unsere Konfiguration zu testen. :D

$ sudo apachectl restart

Wir sollten nun eine funktionierende Apache2-, MySQL- und PHP-Installation haben und können beginnen zu entwickeln. Der Übersichtlichkeit halber empfehle ich den Einsatz der hosts-Datei und der Apache2-Vhosts.

Weiterführende Informationen und Referenzen:

http://forge.mysql.com/wiki/CMake#Build_using_the_same_options_as_in_MySQL_official_release

http://developer.apple.com/internet/opensource/osdb.html

 

Zwei der mächtigsten Werkzeuge und die wohl am häufigsten verwendeten Funktionen zur Darstellung von diversen Views sind presentModalViewController:animated: und pushViewController:animated:. Diese können jedoch nicht unerheblich zur Verwirrung des Entwickler beitragen.

Nutzen wir:

pushViewController:animated:

um einen neuen ViewController mit Hilfe der UINavigationBar anzuzeigen, kann ich ihn nicht mit:

[self dismissModalViewControllerAnimated:YES]

wieder entfernen. Möchten wir dies jedoch mit z.B. einem Abbrechen-Button bewirken, muss die Methode:

popViewControllerAnimated:animated:

aufgerufen werden. Eine kleine Merkhilfe/Referenz sei nachfolgend nochmals aufgelistet.

Views, die mit:

pushViewController:animated:

eingeblendet werden müssen mit:

popViewControllerAnimated:animated:

entfernt werden. Views die über:

presentModalViewController:animated:

angezeigt werden können mit:

dismissModalViewController:animated:

wieder vom UIWindow gelöscht werden.

 

Ich habe heute mal einen Blick in meine Webstatistik geworfen und muss sagen, dass die Zahlen eindeutig für sich sprechen.

Anbei erhaltet ihr eine Auflistung der verwendeten Browser seit März 2010, die auf diese Seite zugegriffen haben.

Alle Angaben der Grafik sind in Prozent.

dyerware.com


Es fanden nachfolgende Aufrufe der Seite mit den zugehörigen Browsern statt. Der Trend/das Klientel ist hier eindeutig – Firefox.

Firefox: 25466
MS Internet Explorer: 1025
Safari: 513
Opera: 202
Mozilla: 165
Netscape: 1
Sonste: 140

Doch warum ist Firefox so populär? Hauptgründe hierfür sind die hohe Geschwindigkeit, Erweiterbarkeit, OpenSource (offengelegter Quelltext) und die vielen Plugins. Gerade für Webentwickler bieten die zahlreichen Erweiterungen Möglichkeiten um das Entwickeln geradezu zu einem Kinderspiel zu machen.

Insbesondere sollten hier die Addons Firebug, Firephp und die Developer Toolbar erwähnt werden. Doch auch Live HTTP Headers ist äußerst hilfreich wenn es darum geht, abgeschickte und empfangene Header zu prüfen.

Man könnte sogar fast schon soweit gehen Apples Slogan “Es gibt für fast alles eine App” zu imitieren: “Es gibt für fast alles ein Addon”. Seit geraumer Zeit ist es sogar möglich Themes zu installieren um einen fast individuellen Browser in seinem Erscheinungsbild zu erhalten.

Laut StatCounter.com sieht es leider jedoch noch nicht so schön für Firefox aus. Doch wer weiß – wenn er sich weiter so prächtig entwickelt, könnte er den IE vielleicht doch noch aufholen :) Nachfolgend die Weltweitstatistik mit Stand vom 25. Juli 2010.

MS Internet Explorer (v8) 47.40%
Chrome (v5) 24.80%
MS Internet Explorer (v7) 11.60%
Firefox (v3.6) 11.40%
Firefox (v3) 1.60%
Safari (v4.1) 1.00%
MS Internet Explorer (v6) 0.40%
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